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Die Entwicklungsgeschichte des Weinbaubetriebes Umathum

Die Entwicklungsgeschichte des Weinbaubetriebes Umathum

Die derzeit bewirtschaftete Rebfläche beträgt 45 Hektar, von Vertragswinzern werden von etwa 5 ha Trauben zugeliefert. Rotweinanteil 75 %, trockene Weißweine 14 %, Süßweine 1 %.
Die Vermarktung erfolgt zu 20 % an Privatkunden direkt ab Weingut, der Exportanteil beträgt etwa 20 %, die Gastronomie und der Fachhandel sind ein wichtiger Partner.
Fünfzehn Mitarbeiter sind ganzjährig beschäftigt, während der Laubarbeit und Lese zusätzliche Aushilfskräfte.
 

2012

Zubau eines Veranstaltungsraumes und Ausbau des Flaschenlagers. Abermaliger Gewinn der internationlen Decanter Sweet Wine Trophy in London.

2010

Der Wein "Lindenblättriger", eine uralte pannonische Rebsorte, wird präsentiert und damit wird auch eine historische Rebsorte in der Region des Burgenlandes wieder belebt.

2009

Erstmalige Zertifizierung nach dem International Food Standard (IFS/ISO-Norm)

2007

Mitgliedschaft beim Bioverband Demeter

2006

Umstellung auf Bio Dynamische Bewirtschaftung und Wiederaufnahme der Rinderhaltung mit Anfangs zwei Graurinder Kühen.

2004

Erstmalige Verwendung des Glasverschlusses im Weingut, weltweit auch erstmalig Rotwein damit verschlossen. Einzelne Weingärten werden nach Bio Dynamischer Wirtschaftsweise bearbeitet.

2003

Errichtung eines geräumigen Barrique- und Flaschenlagers und eines großzügigen Verkostungsraumes im Weingut Umathum in Frauenkirchen.

2002

Gründung des Wein-Flaschen-Projektes „Zantho“, ein Joint Venture von Josef Umathum, Wolfgang Peck und der WG Andau mit dem Ziel gehobene Qualitätsweine in größeren Einheiten, in erster Linie für den Export zu produzieren. Produktionsstätte dieser neuen Weinlinie ist Andau. Gewinn der internationalen Decanter Sweet Wine Trophy in London.

2001

Online Versteigerungs Aktion von 97 Flaschen "Ried Hallebühl, Jahrgang 2007" zu Gunsten des Gänse- und Gemüsebauern Erich Stekovics erbringt 173.520,- ATS (12.610,10 Euro), im Durchschnitt 1.788,87 ATS (130,- Euro je Flasche). Ein weiteres erfolgreiches "Start Up" Projekt nimmt seinen Anfang.

2000

Ankauf der Rebflächen des Graf Harrach´ischen Weingutes in Jois, 6 ha; die Weinlagen sind historisch und waren ein Teil des Gutes Ungarisch-Altenburg und seit dem frühem Mittelalter im Besitz der Könige von Ungarn, erste urkundliche Erwähnung 1214. Wiederaufbau der mittelalterlichen Terrassenanlage und Neuauspflanzung; Weitere Forcierung der einheimischen Rebsorten Zweigelt, St. Laurent und Blaufränkisch. Online Versteigerungs Aktion von 96 Flaschen "Ried Hallebühl, Jahrgang 1996" zu Gunsten von Uwe Schiefer erbringt 150.655,- ATS (1.345,- ATS (97,74 Euro) Durchschnittspreis) - ein erfolgreiches Winzer Start Up Projekt nimmt seinen Anfgang. 

1998

Vermittlung von Wein-Know-How an die Traubenlieferanten, diese werden erstmals und für das Gebiet revolutionär nach Fläche bezahlt.

1995

Burgundy Style Trophy in London, größte internationale Auszeichnung die bisher je ein österreichischer Rotwein erreicht hat.

1991

Bau des Sandstein-Gewölbe-Kellers Auszeichnung Trophée Gourmet

1990

Falstaff Winzer des Jahres

1987

Gänzliche Spezialisierung auf Weinbau und auf Rotwein, vor allem auf einheimische Sorten, Verpachtung der Ackerflächen. Vermarktung an Privatkunden, Restaurants, Exportkunden und erstmals auch Weinhändler in Westösterreich. Beginn der Zusammenarbeit mit Andrä Vergeiner in Lienz. Beginn der großen Investitionen in die Kellerei und Erweiterung der Rebflächen. Marketing wird als Instrument eingesetzt.

1985

Der jüngere Sohn, Josef Umathum (HAK - Abschluss und begonnenes Geographiestudium) entscheidet sich für die Weiterführung des Betriebes. Er absolvierte einen einjährigen Lehrgang für Weinbau und Kellerwirtschaft und ergänzte seine theoretischen Kenntnisse mit einer einjährigen praktischen Ausbildung in Deutschland und Frankreich bei renommierten Weinbaubetrieben. Der Betriebsgründer übernimmt den Bereich des Weinbaus und der Sohn spezialisiert sich auf die Kellerwirtschaft. Erstmals kann die gesamte Weinernte in Flaschen vermarktet werden.

1982

Der vorgesehene Betriebsübernehmer (ältere Sohn) scheidet überraschend aus dem Betrieb aus. Die Folge ist eine große Unsicherheit, es werden keine Investitionen vorgenommen.

1980

Die Viehwirtschaft wird komplett aufgelassen; Spezialisierung auf trockene Weine

1973

Das Wohnhaus wird aufgestockt und Fremdenzimmer vermietet. Weitere Förderung der Direktvermarktung.

1971

wird der Weinbau forciert. Beginn der eigenen Abfüllung und Direktvermarktung. Die Rebfläche wird auf 6,5 ha erweitert und der erste Rotwein gepflanzt (Zweigelt); Produktion von edelsüßen Weinen. Die gesamte landwirtschaftliche Nutzungsfläche beträgt 15 ha und 10 ha Pachtfläche. Neben der Viehhaltung wird zusätzlich Geflügelmast mit Direktvermarktung begonnen.

1963

wird der Rebbestand auf 2,3 ha erweitert. Für die Auspflanzung werden Qualitätsrebsorten gewählt. Die Vermarktung der Trauben erfolgt an Händler und an die Winzergenossenschaft (für 1 kg Trauben wurden 10 - 30 Cent bezahlt). Das Getreide wird an Großhändler verkauft; Beginn der Viehhaltung mit Mastrinder; Nur während der Lesezeit wurden familienfremde Arbeitskräfte beschäftigt.

1961

3 ha landwirtschaftliche Nutzfläche werden zugekauft.

1959

erfolgt die Auspflanzung des ersten Weingartens auf 1,3 ha.

1958

der Betrieb wird von Elisabeth und Johann Umathum gegründet --> Betriebsflächenerweiterung und intensive Bodennutzung stehen im Vordergrund. Der Produktionsschwerpunkt liegt im Zuckerrüben- und Getreideanbau. Die landwirtschaftliche Nutzfläche beträgt insgesamt 6 ha und das gesamte Startkapital 7.300 Euro . Wohn- und Betriebsgebäude werden errichtet. Der Betrieb wird ohne öffentliche Förderung aufgebaut! Kein Aussiedlerhof!