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Ried Hallebühl - ein heiliger Berg

Bei der Hotterbegehung am 3. November 1628 wird der "Hollerpirchel" erstmals genannt. Ursprünglich geht diese Bezeichnung auf den Namen Holler-Hügel oder auch Heiliger Hügel zurück. Die Kelten errichteten an Kreuzungspunkten von Erdstrahlen Hügelgräber und tatsächlich findet sich auch im Untergrund eine Wasserbruch-Linie. Auf diesen "Heiligen Hügeln" wuchs dann wilder Holunder, der den Kelten als heilig galt.

Die ganze Flur süd-westlich dieses Holler-Hügels erhielt später die Bezeichnung "Ried Hallebühl". Der Hügel ist mit 128 m ü. M. die höchste Erhebung östlich des Neusiedler See.

Die Lage umfasst heute ein Gebiet von ca. 50 ha, das zur Hälfte mit Reben bepflanzt ist, das Weingut Umathum bewirtschaftet ca 20 ha in der "Ried Hallebühl". Nur die Trauben aus der Kernlage, mit den ältesten Zweigeltreben (über 25 Jahre), werden für den Wein mit der Bezeichung "Ried Hallebühl" verwendet.

Die Ausrichtung der Rebzeilen ist von Nord-Ost nach Süd-West.

Der Boden ist durchzogen von rotem, eisenhältigem Kieselgestein, ist reich an Magnesium und bringt stets sehr feine, elegante Weine, aber niemals Üppigkeit. Pure Eleganz ist der Ausdruck der Lage.