Die Lage "Haideboden"
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Haideboden (liebe Fraw auff der Hayd, 1482) ist die alte Bezeichnung für den Landstrich um den Wallfahrtsort Frauenkirchen (possessio zenmaria, 1324). Der Haideboden umschreibt ein nicht ganz klar abgegrenztes Gebiet um die Gemeinde Frauenkirchen, zwischen dem Seewinkel im Westen, der Parndorfer Platte im Norden und dem Hansag im Süden. Unter Haideboden versteht man das ebene Gebiet, das vom leichten, trockenen, sandigen Boden geprägt ist. Auf den sanften Erhebungen tritt der karge Schotterboden an die Oberfläche und weist hervorragende Bedingungen für den Weinbau auf die Reben wachsen aufgrund eines gemäßigten Wasserstresses langsam, bringen gute Reife und im Winter fließt die kalte Luft ab und schützt so vor Frostschäden. Die Bezeichnung Haideboden ist also eine Flurbezeichnung. Die Reben wachsen auf verschiedenen Standorten mit leichtem, mineralreichem Kieselsteinboden, geprägt vom warmen Charakter des Gebietes. Unsere Trauben kommen von einer Lage westlich von Frauenkirchen, die Ausrichtung der Rebzeilen ist von Ost nach West.
Eignung der Rebsorten: |

