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Wenn der Boden die Erzählung beginnt, so führt sie der Wein zu Ende: Die Kapitel dieser schöpferischen Geschichte berichten von behutsamer Bodenpflege, Schonung der Nützlinge und Erhaltung der Artenvielfalt.
Wer sich intensiv mit Qualität beschäftigt kommt langfristig zu einer Natur nahen Bewirtschaftung. Wir haben uns lange mit dem Thema beschäftigt und uns ab 2005 entschlossen den Weg der Bio Dynamischen Landwirtschaft zu gehen. Seit 2007 sind wir Mitglied des einzig weltweit tätigen Bio Verbandes Demeter, www.demeter.at, einer Organisation deren Grundlage die Gedankenwelt und Methodik des österreichischen Anthroposophen Rudolf Steiner ist. Unser Betrieb unterliegt den strengen Richtlinien und Auflagen dieses Verbandes, und wird jährlich mindestens einmal von einer unabhängigen Prüfstelle kontrolliert www.abg.at. Diese Art der Bewirtschaftung ist für uns nicht Marketing, sondern Grundlage und Lebenseinstellung.
Vieles hat uns die Weinbaugeschichte im Laufe der Jahrhunderte gelehrt, viel Lehrreiches wurde vergessen.
Um in Vergessenheit geratene Qualitäten wieder ans Licht zu bringen, beschäftigen wir uns intensiv mit der Selektion der autochthonen österreichischen Rebsorten Sankt Laurent, Zweigelt und Blaufränkisch. Diese Arbeit machen wir gemeinsam mit DI Helmut Gangl, der als wissenschaftlicher Betreuer und als Züchter fungiert. Bei der Auswahl wird größten Wert auf genetische Vielfalt und gute Anpassungsfähigkeit der Pflanzen gelegt, Reben, die alle Sommer und Winter der letzten Jahrzehnte in sich gespeichert haben, ein Gedächtnis der Natur.
Diese "intelligenten" Reben sind an die Klima- und Bodenverhältnisse besser angepasst, und es entsteht der typische Terroir-Ton, der unverwechselbare Geschmack eines Weines, eine Symbiose aus Boden, Mikroklima und Rebsorte, und natürlich der prägende Faktor des Winzers.
Die beeindruckende Vielfalt der Böden gilt es zu bewahren - dass dieses Gebot kein leeres Wort ist, finden sie in der vielfältigen Ausdrucksweise unserer Weine bestätigt.
Sensibilität entsteht aus Feinfühligkeit. Wir fühlen, pflegen unsere Trauben, unsere Böden mit größter Sorgfalt.
Grund und Boden: Nicht Besitz, sondern Partnerschaft.
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