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2016

5 Sterne Ausgezeichnet

Bereits Anfang April beginnen die Reben auszutreiben, 3 Wochen zu früh.
In der letzten Aprilwoche kommt es zu einem massiven Kälteeinbruch mit Eis und Schnee. In drei Frostnächten erfrieren 2/3 der Triebe: ein Jahrhundertereignis, das laut Aufzeichnungen zum letzten Mal 1919 in diesem Ausmaß aufgetreten ist.

Erst Mitte Mai erholen sich die Pflanzen von diesem Schock und beginnen neuerlich auszuschlagen, leider ist und bleibt der Ansatz an Früchten gering.

Den ganzen weiteren Frühling und Sommer über herrschen tropische Wetterbedingungen mit viel Regen und Wärme, und dies lässt die Mehltaupilze an den Blättern und Beeren sprießen, was zu einem weiteren Verlust an Früchten führt. Der biologische Weinbau stößt an die Grenzen des Möglichen.

Erst Ende August beruhigt sich das Wetter und es folgt ein sommerlicher September, der die wenigen Trauben zur Vollreife bringt.

Trotz der geringen Erntemenge sind wir mit dem Jahrgang zufrieden, und die Qualität der Weine läßt Begeisterung aufkommen: Frische, lebendige Aromen und feine Konzentration, ein spannendes Wechselspiel von Lebendigkeit und Geschmacksfülle.