Direkt zum Inhalt

WEINTAGEBUCH

5. Juni 2020

Feiner Landregen am Vormittag und Nachmittags schon wieder Sonne und fast 20 Grad, jetzt gibt es einen Wachstumschub.

Vollmond, aber was für einer, er glänzt intensiv silber und leuchtet die Landschaft in der Nacht aus.

1. Juni 2020

Jetzt zeigt sich wieder die Sonne und langsam setzt die Blüte nun auch beim Zweigelt ein, Sankt Laurent, Pinot Noir und auch der Blaufränkisch sind schon seit einigen Tagen dabei. Aufgrund der sehr kühlen Wetterphase zeigt sich ein zögerlicher Beginn und Verlauf der Blüte, ein weiteres markantes Zeichen, das den Charakter des Jahrganges 2020 prägen wird.

31. Mai 2020

Der Mai geht mit sanftem Landregen, eisigem Nordwind und Temperaturen unter 10 Grad zu Ende. Wie schon im vorigen Jahr, war es, im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt, von Feber bis April zu warm und im Mai zu kühl. Die Regenfälle der letzten Tage konnten das Wasserdefizit dieses Jahres bei weitem nicht aufholen und der Boden ist derzeit nur an der Oberfläche feucht, in tieferen Schichten ist alles ziemlich ausgetrocknet. Es wird sich zeigen, wie die Pflanzen die kommenden Wochen, bei angesagter Hitze überstehen werden.

25. Mai 2020

Es regnet! Und es gibt sogar ein Gewitter, oh welche Freude. Wer im Mairegen spazieren geht soll richtig groß wachsen, ... angeblich.

24. Mai 2020

Endlich Regen, auch wenn es nur zwischen 10 bis 20 lt. Regen je m2 sind, bringt das doch etwas Entspannung. Wie immer, drückt sich in unserer Gegend Regen auch in Begleitung von heftigsten Windböen aus, und es trocknet alles wieder rasch ab. Daher ist Schutz vor Wind eine wichtige Maßnahme. Mit einer Art Disc Scheibe, einer Scheibenegge, wird der Boden zwischen den Rebzeilen "angeschnitten", die Begrünung gestört, und gleichzeitig kleine Hügelchen aufgeworfen, das bremst den Wind in Bodennähe und verhindert unnötige Wasserverdunstung.

21. Mai 2020

Die ersten Blüten zeigen sich beim Blaufränkisch am Kirschgarten.

19. Mai 2020

Der Geruch des blühenden Getreides ist herrlich, besonders, wenn man mitten drinnen steht. Als Kinder hatten wir, zum Ärger der Erwachsenen, in den Roggenfeldern immer lange Wege getreten und Labyrinthe gebaut. Für uns wirkten die langen Ähren wie riesige Bäume und vermittelten den Eindruck eines duftenden Waldes.

15. Mai 2020

Endlich ein wenig Regen, wenn es auch nur knapp 7 lt./m2 sind, ist zumindest der Staub aus der Luft und das Gras gegossen. Für die tiefer wurzelnden Reben ist es viel zu wenig.

10. Mai 2020

Die wilden Weinreben blühen schon. Im geschützten Innenhof des Weingutes steht der Rebstock in Vollblüte.

11. Mai 2020

Der heftige Windsturm aus dem Süden bringt wieder keinen Regen, es ist zum Verzweifeln! Dazu kommt noch, dass der Wind die Hälfte der noch unreifen Kirschen von den Bäumen gerissen hat. Oh, welch ein Jahr!