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Weintagebuch

5. Juni 2024

Der erste richtige Sommertag, bis 28 Grad. Die Reben wachsen 20 cm.

31. Mai 2024

Die Blüte der Reben ist fertig. Die Fruchtansätze beginnen sich zu „putzen“, und das Wachstum der Pflanzen verlagert sich zunehmend in die Beeren. Aus den jetzt noch kleinen Früchten werden in den nächsten Wochen schöne Beeren geformt.

27. Mai 2024

Pflanzenschutz ist das Gebot der Stunde. Die europäischen Edelsorten müssen auch im biologischen Anbau vor den Mehltaupilzen geschützt werden. Dies geschieht mit dem Spritzen von pulverförmigem Schwefel und einer feinen Dosis an Kupfer. Pflanzenstärkende Stoffe wie Ackerschachtelhalm und Gesteinsmehl helfen ebenso die Infektionen abzuhalten und vor allem die Dosis von Schwefel und Kupfer so gering wie möglich zu halten.

26. Mai 2024

Die Luft ist schwül und täglich gibt es mehrere Gewitter. Schon am frühen Morgen ziehen kräftige Regenschauer übers Land, am Abend neuerlich ein heftiges grollen und bis zu 30 lt Regen. Die Reben stehen mitten in der Blüte und sind jetzt besonders anfällig auf Mehltaupilz Infektion.

25. Mai 2024

Die Reben stehen in Vollblüte

17. Mai 2024

Ein mächtiger Hagelsturm mit grollendem, weitflächigen Gewitter zieht übers Land. Das Epizentrum liegt im Bereich zwischen Illmitz-Podersdorf-Frauenkirchen. Der Schaden an den ungeschützten Reben und Feldkulturen ist gewaltig: Triebe und Fruchtansätze sind abgeschlagen, auf den Feldern stehen großflächige Seen mit Eis, die Reste der kirschkerngroßen Hagelkörner.
Unsere Weingärten sind in diesem Gebiet alle mit Hagelnetzen geschützt und dort gibt es faktisch keinen Schaden. Welch ein Glück!

27. April 2024

Es geht aufwärts mit den Temperaturen und das tut unseren Weinreben besonders gut. Wein ist eine wärmeliebende Pflanze und die Sonne dazu lässt nun die Pflanzen so richtig durchatmen. Wie herrlich ist es anzusehen, wie die Reben so richtig strahlen.

14. April 2024

Mit 30 Grad Celsius erreicht die Wärmeperiode ihren Höhepunkt. Extrem früh und hoch sind diese Werte, die höchsten seit den Aufzeichnungen.

Das Wachstum der Reben ist weit fortgeschritten, etwa vier Wochen früher als im langjährigen Schnitt.

1. April 2024

Seit nahezu einer Woche weht heftiger, sehr unangenehmer Südföhn und bringt uns reichlich Staub aus der Sahara. Es hat bis 28 Grad plus, die Kirschen sind fast verblüht und die Reben treiben aus.

20. März 2024

Frostnächte! Zweimal gab es leichten Morgenfrost. Schäden an den Obstbäumen sind feststellbar. Die Reben sind zum Glück noch in der Wolle. Der Vollmond und die schon sehr kräftige Sonne am Tag treiben das Wachstum der Pflanzen an und die Nächte sind eisig. Das ist besonders gefährlich und wie fast schon jedes Jahr müssen wir zittern, dass kein Schaden an den Reben entsteht. Hoffen wir, dass alles gut geht.