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Weintagebuch

16. Juli 2024

Jetzt ist es Zeit übermäßigen Ertrag an den Rebstöcken zu reduzieren. Bei der sogenannten Grünlese werden ganze Trauben, aber auch nur Teile davon weggeschnitten, einmal kann es die untere Spitze der Traube sein, dann wieder einzelne Äste, Schultern davon oder es wird die Traube geteilt. Es kommt immer darauf an und es braucht den fachkundigen Blick und Schnitt der erfahrenen WeingartenarbeiterInnen.

15. Juli 2024

Die Verfärbung der Beeren geht nur sehr langsam voran, es scheint doch nicht so früh mit der Reife zu werden, wie befürchtet.
Intensive Hitze prägt diese Tage und wir können nur vom frühen Morgen bis zu Mittag in den Reben arbeiten.

12. Juli 2024

Zweimal Gewitter an diesem Sommertag bringt notwendiges Wasser vom Himmel.

10. Juli 2024

Mit bis zu 37 Grad der bisher heißeste Tag des heurigen Jahres.

9. Juli 2024

Die Getreideernte geht dem Ende zu. Eine Hitzewelle steht bevor. Der stürmische Wind aus dem Süden trocknet die Landschaft so richtig aus. Noch ist alles grün in der Natur, doch schön langsam braucht es wieder Regen.

7. Juli 2024

Die ersten roten Beeren finden sich beim Sankt Laurent und einige Tage danach auch beim Zweigelt. Ein Zeichen, dass es in Richtung Endreife geht. Niemals zuvor konnten wir einen derart frühen Reifebeginn sehen.

1. Juli 2024

Es hat ein wenig abgekühlt und der Wind weht nun aus West. Temperaturen zwischen 20 bis 25 °C fühlen sich weit angenehmer an und die Luft ist auch nicht mehr so feucht.
An den Reben und Trauben zeigen sich nun die intensiven Pilzinfektionen der letzten Wochen. Wir konnten eine massive Ausbreitung der Mehltaupilze durch gute Belichtung der Laubwand und zeitgerechtem, schonenden Pflanzenschutz verhindern.
Insgesamt stehen die Reben gut da, intensives Grün an den Blättern und pralle Trauben.

30. Juni 2024

Der bisher heißeste Tage des Jahres mit bis zu 37 °C und unangenehmer Sturm aus dem Süden, es ist unerträglich heiß und schwül.

27. Juni 2024

Der Morgen zeigt sich schon herbstlich! Falls die Regel des „Siebenschläfertages“ gilt, wird es die nächsten sechs Wochen so bleiben wie am heutigen Tag.

21. Juni 2024

Die Luft ist förmlich zum Schneiden, es ist schwül und dunstig und den Neusiedler See riecht man intensiv, „es grundelt“ sagten die Alten.