28. April 2026
Bei mehr als 14 Stunden Licht, zunehmender Mondphase und Tagestemperaturen von über 20 Grad Celsius geht das Wachstum nun rasant voran. Was in unserer Gegend wieder einmal fehlt, ist das Wasser. Insgesamt gab es in den letzten zwei Monaten nur 13 Liter Regen je m², das entspricht nur 10 % des Durchschnitts.
Da die Nächte bei unter 5 Grad Celsius noch kühl sind und wir noch am Beginn der Wachstumsphase der Reben sind, ist der Bedarf an Wasser derzeit nicht so dringend, doch bald wird sich die Situation diesbezüglich rasch und dramatisch ändern.
18. April 2026
Die letzten Tage präsentierten sich frühsommerlich und die Stimmung mit den blühenden Kirschenbäumen und dem duftenden Flieder ist wohltuend. Auch unseren Reben geht es gut und die Triebe wachsen nun rasch und gleichmäßig.
11. April 2026
Neuerliche Kältephase und Schnee bis zum Wienerwald. Die vergangenen Tage gab es immer wieder leichten Bodenfrost, zum Glück ist den jungen Trieben nichts passiert, da diese auf den Rebstämmen ein wenig höher wachsen und so der Kälte entgehen konnten. Für uns Winzer ist es immer wieder ein wenig um die Ernte zittern, ein Nervenkitzel, den wir nicht unbedingt brauchen würden.
5. April 2026
Langsam und sicher wagen sich die Triebe aus der Wolle und das Wachstum der Reben startet. Die warmen Tage treiben die Entwicklung voran. Es hat bis zu 25 Grad.
27. März 2026
In weiten Teilen Frankreichs gibt es massiven Kaltwettereinbruch und Frostschäden an dem schon weit fortgeschrittenen Rebenwachstum.
In Österreich und bei uns im Burgenland sind die Knospen noch fest in der Wolle und auch waren die Temperaturen nicht so tief. Bis jetzt sind wir noch ohne Spätfrost davongekommen.
14. März 2026
Die Mandelbäume stehen in Vollblüte, eine wahre Augenpracht.
Stürmischer Südwind macht es jedoch bei der Gartenarbeit ziemlich unangenehm, obwohl das Thermometer 18 Grad plus zeigt. Der warme Wind trocknet den Boden weiter aus und gleichzeitig treibt er die Vegetation an. Alles viel zu früh für diese Jahreszeit.
6. März 2026
Seit zwei Wochen gibt es wieder wohltuende Sonnenstrahlen und obwohl die Nächte noch kühl sind, hat die Sonne jetzt schon ordentlich Kraft.
Die Reben gehen langsam in Saft – schon noch ein wenig zu früh.
22. Feber 2026
Plus 15 Grad Celsius, der Winter und die Straßensperren sind schnell wieder vorbei. Dieser rasante Wechsel von Temperatur und Niederschlag ist typisch für den Wandel des Klimas.
20. Feber 2026
Schneesturm und Straßenverwehungen lassen stark an die Winter der 70iger und 80iger Jahre erinnern.
Dieser „massive“ Wintereinbruch kommt doch ein wenig überraschend, aber es ist nur ein kurzes Geplänkel der Natur.
Jänner 2026
Der Winter zieht sich ordentlich in die Länge, obwohl die Temperaturen mit Ausnahme weniger Extremtage nicht außergewöhnlich frostig sind, fehlt es uns doch allen schon ein wenig an Sonne und Wärme.
Für die Vegetation ist diese lange Winterruhe ein Vorteil und auf jeden Fall besser als ein ständiges Auf und Ab. Die längere Kälteperiode sorgt auch dafür, dass einigen zugewanderten, exotischen Schädlingen, das Überleben schwerer gemacht wird.
Wir sind noch beim Rebschnitt, der uns noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird.
Im Keller werden die ersten Weine des Jahrganges 2025, wie ROSA und WELSCHRIESLING für die Füllung vorbereitet.
Auch können wir die Zeit nutzen um ferne Kunden in den Bergen und anderen Ländern zu besuchen.
Die Reise führt in alle Bundesländer Österreichs, ins benachbarte Ausland, nach London und Paris.
Trotzdem können Sie auch immer jemand direkt am Weingut erreichen und wir freuen uns auf Ihren Besuch und eine nette Plauderei.

